Fachbibliothek

In den Räumen des Hospizvereins gibt es eine öffentliche Bibliothek mit mehr als 1300 Büchern und digitalen Medien zu folgenden Themen:

  • Alter
  • Arzt und Patient
  • Biografien
  • Belletristik
  • Hospizbewegung
  • Stationäres Hospiz
  • Ambulante Begleitung
  • Ernährung / Pflege / Therapie
  • Kinder, Tod und Trauer/ Bilderbücher
  • Eltern und Trauer
  • Hilfen für Lehrer/Erzieher im Umgang mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer
  • Lebenshilfe
  • Medizin / Psychologie
  • Sterbebegleitung
  • Tod und Trauer / Trost
  • Suizid
  • Ethik / Spiritualität
  • Glaube / Religion

Die Bücher können zu den Bürozeiten ausgeliehen werden.


 

Neuerwerbungen Mai 2017

 

Kategorie Kinder

„Die Grasbeißerbande“- das Sterben wieder ins Leben holen- von Susen u. Karsten Stanberger aus dem SCEN Zeitwertverlag

„Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße?“

Diese Frage von dem achtjährigen an Leukämie erkrankten Max war die Initialzündung für dieses Buch. Zwei Jahre lang sammelten die Autoren Fragen von lebensverkürzt erkrankten Kindern. Sie wollten wissen, welche Fragen sich Kinder stellen, wenn es um ihren eigenen Tod und ihr eigenes Sterben geht.Entstanden ist eine einmalige Sammlung von außergewöhnlichen und inspirierenden Fragen.

"Grasbeißerbande" bringt auf den Punkt, was Sterbebegleiter in Hospizen und Familien erleben: Vor allem Kinder begegnen dem eigenen kurz bevorstehenden Tod gelöster und trösten oft mit Gelassenheit und Humor die Eltern und andere Angehörige. Gerade für die sich in der Hospizbewegung engagierenden Menschen kehrt der Tod zurück ins Leben. Erst das Wissen um seine Endlichkeit macht das Leben wertvoll und lässt uns danach streben, jede noch verbleibende Stunde glücklich zu leben.

Ein Bestseller für die Kinderhospizarbeit
Immer noch muss ein nicht unerheblicher Teil der Arbeit aus Spenden finanziert werden. Nur, wenn niemand über das Thema Sterben von Kindern spricht, wer soll dann spenden? Den 80.000 ehrenamtlichen Mitarbeitenden fehlt die Zeit. Und die Lobby ist klein. Bei mind. 100.000 verkauften Exemplaren gehen 1 Million EUR an Projekte der Kinderhospizarbeit in Deutschland.

 

„Leni und die Trauerpfützen“ von Hannah- Marie Heine aus dem BALANCE buch + medien verlag Köln

Lenis liebste Hundefreundin Frieda ist gestorben, ihr Korb ist leer. Lenis Gefühle spielen verrückt, manchmal ist es so, als zerspringe sie vor lauter Gefühlen im Bauch. Leni braucht Erwachsene, die sie verstehen!
Kinder trauern anders als Erwachsene - in einem Moment spielt, lacht und singt das Kind, im nächsten ist es von Trauer und Schmerz regelrecht überwältigt.
Dieses abrupte Wechselbad von tiefer Trauer und verspielter Fröhlichkeit, mit dem Kinder oft auf einen Verlust reagieren, irritiert nicht nur die erwachsenen Begleiter, sondern auch die Kinder selbst.
Dieses einfühlsame und gleichzeitig frech illustrierte Kinderbuch hilft Kleinen und Großen gleichermaßen behutsam, im Einklang mit ihren Gefühlen durch eine schwierige Zeit zu kommen und zu verstehen, wie Traurigsein funktioniert. Leni lernt, dass es völlig in Ordnung ist, in diese große Trauerpfütze zu platschen - und auch wieder herauszuspringen!

 

„Weil du mir so fehlst“ von Ayse Bosse aus dem Carlsen Verlag

Jedes Kind darf traurig sein. Kinder sind traurig, wenn ihnen etwas verloren geht, wenn etwas zu Ende geht, wenn ein lieber Freund oder Verwandter plötzlich nicht mehr da ist. Aber manchmal sind Trauer und Verlust zu groß, um gut bewältigt zu werden. Mit diesem Buch lernen Kinder, besser mit Traurigkeit umzugehen. Und Erwachsene lernen, besser mit der Traurigkeit der Kinder umzugehen. Und schließlich wird auch gemeinsam wieder gelacht. Ein ganz neues Buchkonzept, das in seiner Klarheit beeindruckt und mit seiner Poesie berührt. Mit dem extra dafür komponierten Song "Weil du mir so fehlst" von BOSSE! mit kostenlosem download Ein vollkommen neues Buchkonzept - von einer ausgebildeten Trauerbegleiterin entwickelt.

 

„KinderTrostRituale“ von Monika Bücken- Schaal aus dem Don Bosco Verlag

Abschiede gehören zum Kinderleben dazu: vom Ausscheiden aus der Kindergruppe über die Trennung der Eltern bis zum Tod der Großeltern. Die 30 Rituale trösten und helfen, die traurigen Gefühle zu ordnen und den Verlust anzunehmen. Magische Mutmach-Rituale wie das "Gute-Wünsche-Säckchen" # Aktionen wie das "Trauerschiffchen" # Stille-Inseln wie die "Lebenskerze" und # bewegte Aktionen wie der "Brülleimer". Inkl. Begleitheft. Für Familie, Kita und Grundschule.

 

„Schneeflocken, Regenbogen, Schmetterlinge und vieles mehr erinnern uns an unser Leben mit Rene“ von Barbara Grünauer

Kurz nach dem 5. Todestag von Renè war es fertig – ein ganz besonderes Erinnerungsbüchlein für ein ganz besonderes Kind. Schneeflocken, Regenbogen, Schmetterlinge und vieles mehr erinnern uns an unser Leben mit Renè

Kurz nach dem 5. Todestag von Renè war es fertig – ein ganz besonderes Erinnerungsbüchlein für ein ganz besonderes Kind. Renè ist am 14. 09. 1994 geboren worden und am 19. 09. 2001 gestorben.

 

Kategorie Sterbebegleitung

 

„Letzte Hilfe“ von Georg Bolling aus dem hospiz Verlag

66% der Deutschen wünschen sich laut einer Umfrage aus dem Jahr 2012 zu Hause zu sterben, allerdings ging dieser Wunsch in der Wirklichkeit nur für 20% in Erfüllung. Möglicherweise liegt einer der Gründe darin, dass Menschen sich die Betreuung eines sterbenden Angehörigen zuhause nicht zutrauen. Es fehlt das Grundlagenwissen zur Sterbebegleitung. Mit dem demographischen Wandel steigt die Zahl alter, dementer und multimorbider Menschen. Eine Betreuung und Begleitung durch ambulante Palliativversorgung zuhause und in Pflegeheimen wird dadurch immer wichtiger. Durch Kurse in „Letzte Hilfe“ könnte ein Basiswissen in Palliative Care in der ganzen Bevölkerung verbreitet werden. Dies bezeichnet man als Allgemeinwissen-Ansatz der Palliativversorgung. Die weitere Verbreitung von Palliative Care bedarf einer Wandlung, weg vom spezialisierten Expertenwissen und hin zum generalisierten Allgemeinwissen. Wissen um Palliative Care sollte in kollektives Allgemeinwissen überführt werden. In Zukunft braucht es die stärkere Einbindung der gesamten Bevölkerung in der Palliativversorgung. Nachdem Palliative Care zunehmend in Institutionen wie Krankenhäusern und Heimen Einzug gehalten hat, muss nun die Beteiligung ALLER Bevölkerungskreise und Ehrenamtlichen wieder gestärkt werden. Schließlich liegen die Wurzeln der Hospizbewegung in Deutschland in freiwilligem Engagement weiter Bevölkerungskreise.

 

Kategorie Lebenshilfe

 

„Geschichten vom Leben“ von Gabriele Steinbach aus dem hospiz Verlag

Geschichten können ein idealer Gesprächsbeginn, ein Türöffner sein. Geschichten lassen zugleich dem Gegenüber die Wahl, das Gespräch aufzunehmen und in seinem Sinn zu lenken. Geschichten regen dazu an, über die eigene Geschichte nachzudenken, über das was uns wichtig ist.

Die Geschichten in diesem Arbeitsbuch sind vielseitig einsetzbar. Sie können einfach nur berühren, entspannen, inspirieren und verbinden. Die Geschichten können vorgelesen werden, um Inhalte zu transportieren, an Betroffene, an Angehörige und Freunde. Die Geschichten können hervorragend Gespräche und Reflektionen anregen.
Geschichten haben eine Botschaft. Damit diese Botschaft verstanden und darüber reflektiert werden kann, wurde mit Hilfe des Praxis-Teils jede Geschichte um Übungen ergänzt. Offene Fragen regen an, über das Thema auch in einer Gruppe zu sprechen – laut nachzudenken. Die praktischen Übungen und spielerische Elemente ergänzen und vertiefen die Inhalte.

Dort entstehen wieder Geschichten und Gespräche …

 

„5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ von Bronnie Ware aus dem Goldmann Verlag

Was zählt am Ende des Lebens wirklich? Wenn man mit dem Tod konfrontiert ist, geht es nicht mehr um Geld. Um Macht. Um Ruhm. Sondern um ganz fundamentale Fragen: Hat man ausreichend Zeit mit der Familie und den Freunden verbracht? Bereut man es, Dinge getan oder, noch wichtiger, unterlassen zu haben? War man glücklich? Die Australierin Bronnie Ware hat mehrere Jahre lang Sterbende bis zu ihrem letzten Atemzug begleitet und ihnen genau zugehört. Was diese Menschen vor ihrem Tod beschäftigte, davon handelt ihr Buch. Ware selbst hat aufgrund dieser Erfahrung beschlossen, nur noch das zu tun, was sie wirklich will. Denn, so sagt sie, „ich weiß ja, was ich sonst bereue.“

 

Kategorie Ethik- Spiritualität

 

„Nach innen lauschen“ von Richard Stiegler aus dem Arbor Verlag

Jeder spirituelle Weg braucht eine Praxis, sonst bleibt unser Verständnis oberflächlich. Erst die Auseinandersetzung mit Praxisformen, auf die wir uns einlassen, an denen wir uns reiben und in welchen sich unsere seelische Entwicklung entfalten kann, führt dazu, dass sich spirituelle Einsichten vertiefen und verinnerlichen.

In diesem Buch werden drei grundlegende Formen der spirituellen Praxis behandelt, die alle in der Grundhaltung des „Lauschens“ – einem vertieften Zuhören – wurzeln. In der Praxis der stillen Meditation steht das Gewahrsein im Zentrum, in der Praxis des Inneren Erforschens wird unsere Aufmerksamkeit auf die schöpferische Lebendigkeit unserer Seele gerichtet und in der Praxis des Zuhörens stehen unsere Beziehungen im Mittelpunkt.

Nach einer kurzen Einführung in die jeweilige Praxisform folgen Inspirationen mit konkreten Anregungen. So wird dieses Buch zu einem Praxisbuch – einem Wegbegleiter für die tägliche spirituelle Praxis.

 

„Im Einklang leben“ von Richard Stiegler aus dem Arbor Verlag

Fünf zentrale spirituelle Grundhaltungen stehen im Zentrum dieses Buches: Präsenz, Annahme, Offensein, Einssein und innere Führung. Diese Grundhaltungen lassen sich direkt aus dem Gewahrsein – unserer Seinsnatur – ableiten und haben die Kraft, unser alltägliches Leben und unsere Beziehungen zu verwandeln.

Spirituelle Praxis, wie zum Beispiel die Meditation, kann uns tiefe Erkenntnisse und Erfahrungen bescheren. Aber nur wenn wir daraus Grundhaltungen ableiten, die unser ganzes Menschsein durchwirken, wird unser Leben auf natürliche Weise Ausdruck des inneren Friedens, der Verbundenheit und der inneren Freiheit sein und entsprechend in die Welt und in unsere Beziehungen hineinstrahlen.

Anschaulich beschreibt Richard Stiegler in fünf Kapiteln die Grundhaltungen und vermittelt, welche Auswirkungen diese sowohl auf unsere Innenwelt als auch auf unser Handeln und unser Bezogensein haben. So ist mit diesem Buch ein Leitfaden für ein spirituelles Leben in all unseren menschlichen Lebensbezügen entstanden.

 

Kategorie Biographien- Literatur

 

„Geschichten aus meinem Schwesternleben“ von Sieglinde Tretzack

Neuerwerbungen Juli 2017

 

Kategorie Medizin und Psychologie

 

„Krisen und Interventionen“ von Christoph Riedel aus dem Hospiz Verlag/ Palliative Care für Einsteiger Band 6

Krisen gehören zum Leben - auch in der letzten Phase des Lebens

Krisen am Ende des Lebens verstehen und begleiten wird im vorliegenden Werk als psychologisch orientiertes Angebot an Sterbende und deren An- und Zugehörige verstanden.

Sterbende sind meist in ihrer Autonomie, in ihrer Entscheidung- und Gestaltungsfähigkeit stark eingeschränkt. Immobilität und zunehmende Isolation verstärken ein Gefühl der Hilflosigkeit, auch gegenüber den Begleitenden. Es kann zu Krisen kommen. Mit Hilfe psychotherapeutischer Ansätze kann eine gelingende Interaktion entstehen, auf deren Grundlage neue Möglichkeiten entwickelt werden können. Die persönliche Resilienz und die individuellen Ressourcen der Sterbenden und deren Angehörigen bilden die Grundlage für die psychologische orientierte Begleitung.

Ziel dieses Buches ist nicht, die Begleitenden zu psychotherapeutischen Fachkräften auszubilden, sondern Verständnishilfen und Interventionsanregungen zur Beruhigung Sterbender in Krisensituationen vorzustellen.

 

Kategorie Sterbebegleitung

 

„Am Ende ist nicht  Schluss mit lustig“ von Harald- Alexander Korp aus dem Gütersloher Verlagshaus

Krankheit, Sterben und Tod – da gibt es nichts zu lachen, oder?
Harald-Alexander Korp sieht das ganz anders. Lachen wirkt entspannend, hilft Sprachlosigkeit zu durchbrechen und schafft Erleichterung. In diesem Buch schildert er, wie der Humor dabei hilft, Sterben und Tod besser zu bewältigen. Menschen am Lebensende, Angehörige und vor allem Pflegende erfahren hier, wie der Humor als Widersacher der Angst auf spielerische Weise Distanz schafft und die Kraft für das Loslassen stärkt.

Kann ich den Tod abbestellen? – Mit Humor der Endlichkeit begegnen
Freude, Lachen und Humor – existenziell wichtig für Sterbende, Angehörige und Pflegepersonal
Ein unterhaltsames und praktisches Ermutigungs-Buch gegen die Unsicherheit und die Angst vor der Heiterkeit im Angesicht des Endes
Mit zahlreichen Karikaturen, Erlebnisberichten und vielen praktischen Übungen

 

Kategorie Tod und Trauer

 

„Personzentrierte Beratung und Therapie bei Verlust und Trauer“ von Ulrike Backhaus aus dem Ernst Reinhardt Verlag

Was passiert, wenn Trauernde es nicht aus eigener Kraft schaffen, mit ihrer veränderten Situation leben zu lernen? Dann kann eine Beratung oder Therapie helfen. Besonders gut eignet sich dafür der Personzentrierte Ansatz nach Carl Rogers, der auf Wertschätzung und einfühlsamem Verstehen der Trauernden basiert. Die Autorin führt in die Grundlagen der Trauerforschung ein und zeigt, wie mit der personzentrierten Haltung in der Trauerbegleitung gearbeitet wird. An zahlreichen Fallbeispielen werden unterschiedliche Reaktionen der Trauernden und einfühlsame, helfende Interventionen anschaulich erklärt. Mit dieser besonderen Herangehensweise gelingt es Trauerbegleitern, die Trauernden bei ihrem persönlichen Weg durch die Krise zu unterstützen.

 

 

 

 

Erinnerungen sind wie Sterne in der Nacht,
sie funkeln hell in unseren Herzen.

(Unbekannt)

Das Leben ist voller Leid, Krankheit, Schmerz – und zu kurz ist es übrigens auch ...

Woody Allen

Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.

Albert Einstein