Fachbibliothek

In den Räumen des Hospizvereins gibt es eine öffentliche Bibliothek mit mehr als 1300 Büchern und digitalen Medien zu folgenden Themen:

  • Alter
  • Arzt und Patient
  • Biografien
  • Belletristik
  • Hospizbewegung
  • Stationäres Hospiz
  • Ambulante Begleitung
  • Ernährung / Pflege / Therapie
  • Kinder, Tod und Trauer/ Bilderbücher
  • Eltern und Trauer
  • Hilfen für Lehrer/Erzieher im Umgang mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer
  • Lebenshilfe
  • Medizin / Psychologie
  • Sterbebegleitung
  • Tod und Trauer / Trost
  • Suizid
  • Ethik / Spiritualität
  • Glaube / Religion

Die Bücher können zu den Bürozeiten ausgeliehen werden.


 

Neuerwerbungen

 

„Kinder und Tod“ von Elisabeth Kübler- Ross aus dem MensSana- Verlag (Kinder)

Wie gehen Kinder mit dem Tod um? Anhand von Erlebnissen, Gesprächen und Briefen von todkranken Kindern beschreibt Elisabeth Kübler-Ross auf einfühlsame Weise, was der Tod für sie bedeutet, welche Stadien sie durchlaufen und wie Eltern ihren Kindern die Angst vor dem Sterben nehmen können.

 

„Auf Wiedersehen, kleiner Vogel! Von Maja Bach aus dem Coppenrath- Verlag (Kinder)

Ole, Paul und Lotta spielen im Garten, als sie hinter einem Blätterberg plötzlich einen Vogel entdecken. Ganz still liegt er da – auf dem Rücken, die Augen geschlossen, die Federn zerzaust.
„Der lebt nicht mehr!", weiß Lotta, denn damit kennt sie sich aus. „Meine Oma war schließlich auch schon mal tot."
Aber wie ist das eigentlich mit dem Tod: Ist es nicht furchtbar langweilig, wenn man gar nichts mehr tun kann? Was passiert bei einer Beerdigung? Kommen alle Verstorbenen in den Himmel? Und was sollen sie nun mit dem kleinen Vogel machen …?

Wenn es um das Thema Sterben und Tod geht, beschäftigen sich Kinder mit vielen Fragen. Diese wunderbar leichte Geschichte eignet sich bestens als Einstieg in ein erstes, offenes Gespräch innerhalb der Familie.

 

„Der Tod auf dem Apfelbaum“ von Kathrin Schärer aus dem Atlantis- Verlag (Kinder)

Ein gutes Leben braucht sein Ende

Ein alter Fuchs fängt ein Zauberwiesel. Er lässt es wieder frei, weil es ihm verspricht, dass ab sofort jeder Apfeldieb auf seinem Baum kleben bleibt - für immer und ewig. Von da an kann er ungestört sein Obst genießen … bis sein Tod kommt, ihn zu holen. Der Fuchs will noch nicht sterben. Er bittet den Tod, ihm einen letzten Apfel zu pflücken: Jetzt sitzt der Tod auf dem Baum fest, und der Fuchs triumphiert. Aber er wird älter. Seine Frau stirbt, die Kinder werden alt, und er gehört nirgends mehr dazu. Soll das endlos so weitergehen? Schließlich bittet er den Tod, zu ihm herunterzusteigen und ihn mitzunehmen.
Kathrin Schärer greift ein altes Märchenmotiv auf. Sachte und mit Schalk erzählt sie davon, dass der Tod zum Leben gehört.

 

„Wenn Menschen mit geistiger Behinderung trauern“ von Charlene Luchterhand und Nancy Murphy aus dem Juventa- Verlag (Tod und Trauer)

Das Buch beschreibt die allgemeingültigen Abläufe des Trauerprozesses sowie die Besonderheiten bei Menschen mit geistiger Behinderung. Zahlreiche Übungen zeigen Trauernden mit geistiger Behinderung Möglichkeiten auf, ihre Trauer auszudrücken, sich vom Verstorbenen zu verabschieden und den Verlust zu überwinden.

 

„Von der Chance, wesentlich zu werden“ von Monika Renz aus dem junfermann- Verlag (Sterbebegleitung)

Vom "Mut zur Reife" ist hier die Rede und von der Kraft bewussten, authentischen Lebens. "Wesentlich werden" in Leben und Sterben könnte über allen Beiträgen dieses Buches stehen. In den hier gesammelten Reflexionen und Vorträgen spiegelt sich etwas vom Reichtum und von der Tiefe gelebten Lebens, von dem, was Menschen bewegt und umtreibt, woran sie leiden, was sie hoffen lässt und im Letzten erfüllt. Eine Ermutigung zum Leben ebenso wie - wenn es dann soweit ist - zum Sterben. Immer wieder setzt sich auch jene grenzüberschreitende Offenheit, ja Leidenschaft der Autorin durch, in welcher sich Anthropologie und Theologie, Psychotherapie und Seelsorge, Bodennähe und Spiritualität verbinden und befruchten.

"Das Ich stirbt in ein Du hinein!" - Sterben als spirituelle Erfahrung und Erfahrung von Bezogensein. Davon handelt eine CD, die uns, durch kurze Musikimprovisationen bereichert, in einer Audio-Aufnahme ins neueste Thema von Monika Renz hineinholt.

 

Dokumentation Hospiz: „Zehn Jahre Hospizarbeit in Erlangen- 1987- 1997

 

„Leichte Sprache- Ein Ratgeber“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Lebenshilfe)

Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales hat in Zusammen-Arbeit mit dem "Netzwerk Leichte Sprache" dieses Heft erstellt. Dort stehen Regeln und Tipps für Leichte Sprache. Leichte Sprache hilft vielen Menschen. Zum Beispiel: Menschen mit Lern-Schwierigkeiten, Menschen, die nicht so gut lesen können, Menschen, die nicht so gut Deutsch sprechen. Die Regeln helfen den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Ämtern und Behörden beim Schreiben von Texten in Leichter Sprache. In dem Heft steht auch, was bei Treffen und Tagungen zu machen ist, damit Menschen mit Behinderungen teilnehmen können.

 

„Rat- Geber für Menschen mit Behinderungen“ ,in leichter Sprache ,vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Lebenshilfe)

Informationen zum Thema Behinderung stellt das BMAS jährlich über seinen Ratgeber für Menschen mit Behinderung zur Verfügung. Da diese Informationen nicht immer leicht zu verstehen sind, hat das BMAS diesen Rat-Geber in Leichter Sprache herausgegeben. Er erklärt die wesentlichen Fakten und gibt Tipps für den Alltag.

 

 

Erinnerungen sind wie Sterne in der Nacht,
sie funkeln hell in unseren Herzen.

(Unbekannt)

Das Leben ist voller Leid, Krankheit, Schmerz – und zu kurz ist es übrigens auch ...

Woody Allen

Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.

Albert Einstein