Fachbibliothek

In den Räumen des Hospizvereins gibt es eine öffentliche Bibliothek mit mehr als 1300 Büchern und digitalen Medien zu folgenden Themen:

  • Alter
  • Arzt und Patient
  • Biografien
  • Belletristik
  • Hospizbewegung
  • Stationäres Hospiz
  • Ambulante Begleitung
  • Ernährung / Pflege / Therapie
  • Kinder, Tod und Trauer/ Bilderbücher
  • Eltern und Trauer
  • Hilfen für Lehrer/Erzieher im Umgang mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer
  • Lebenshilfe
  • Medizin / Psychologie
  • Sterbebegleitung
  • Tod und Trauer / Trost
  • Suizid
  • Ethik / Spiritualität
  • Glaube / Religion

Die Bücher können zu den Bürozeiten ausgeliehen werden.


 

Neuerwerbungen November 2017

 

Kategorie Medizin und Psychologie

 

„Progressive Relaxation“ von Siegfried Gröninger und Jutta Stade- Gröninger aus dem J. Pfeiffer Verlag

 

„Überleben Glücksache“ von Sibylle Herbert aus dem Fischer Verlag

 

Kategorie Lebenshilfe

 

Wenn du es eilig hast, gehe langsam“ von Lothar J. Seiwert aus dem Weltbild Verlags

Sie fühlen sich gehetzt und haben das Gefühl, dass die Hektik Ihren Alltag beherrscht? Sie fragen sich, wie Sie diese permanente Beschleunigung mit Ihrem Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung in Einklang bringen können, und wie sich Ihre beruflichen Anforderungen und Ihre privaten Wünsche vereinbaren lassen?

 

Kategorie Tod und Trauer

 

„Niemand geht ohne Spuren“ von Georg Schwikart aus dem Lahn Verlag

Der Tod gehört zum Leben – und doch wird er oft ausgeblendet. Georg Schwikart hat lange Zeit als Trauerredner gearbeitet und ist dabei mit vielen Menschen zusammengekommen, die einen Partner, ein Kind, einen lieben Kollegen verloren haben: nach langer Krankheit, durch Unfall, auch durch Suizid. Von diesen Begegnungen mit dem Tod erzählt das vorliegende Buch. Dabei wird deutlich: Niemand geht, ohne Spuren zu hinterlassen. Und es zeigt auf, wie wichtig es ist, den Tod ins Leben hineinzulassen und die Erinnerung an den Verstorbenen nicht zu verdrängen. Ein spannend zu lesendes, lebendiges und sehr persönlich gehaltenes Buch, das tröstet und nachdenklich stimmt

 

„Hypnosystemische Trauerbegleitung“ von Roland Kachler aus dem Carl- Auer Verlag

Trauer und Verlust gehören zu jeder Biografie, und so verwundert es nicht, dass beides auch im Verlauf vieler Therapien zum Thema wird. Vom herkömmlichen Ziel in der Trauerarbeit, einen Verstorbenen loszulassen, fühlen sich viele Betroffene jedoch nicht verstanden und unterstützt.

 

Kategorie: Kinder

 

„…und irgendwann war das Fußballfeld zu Ende…“- Krankheit, Leid und Tod in der Schule thematisieren- von Claudia Schäble und Thomas van Vugt aus dem didactus-Verlag

In dieser Arbeitshilfe bieten die erfahrenen AutorInnen Claudia Schäble und Thomas van Vugt ein fundiertes Praxisbuch. Ausgehend von theoretischen Erläuterungen und Hintergrundwissen zu diesem wichtigen Thema, geben Sie vielfältige Praxisideen, wie die Begegnung von Kindern/ Schülern mit den Themen Krankheit, Leid und Tod in der Praxis aussehen kann. Nicht zuletzt finden sich auch Anregungen, um mit den Texten und Bildern der Geschwistergruppe des Kinderhospiz Bad Grönenbach "Geschwister im Klartext" zu arbeiten. - Ein Praxisbuch mit Tiefgang! (inkl. CD-Rom mit Arbeitsblättern und Unterrichtsmaterial zum Ausdrucken)

 

„Wie ist es im Himmel, gibt’s da Schokolade?“- Impressionen aus dem Schulprojekt mit 3./4. Klassen nach dem Buch „Leb wohl, lieber Dachs“. Fotobuchgestaltung Susann Imhoff.

 

Neuerwerbungen Dezember 2017

 

Kategorie Sterbebegleitung:

„Vorsorge treffen, damit das Leben gelingt“ von Heinke Geiter aus dem Hospiz- Verlag

An was müssen wir denken, wenn wir (hoch) betagt werden, welche Dinge können oder müssen wir zur rechten Zeit regeln, welche Hilfestellungen gibt es bei Hochaltrigkeit und im Sterben?

Sterben Menschen mit Demenz oder mit posttraumatischen Belastungsstörungen anders und was gibt es dabei zu tun?

Dies alles sind Fragen, mit denen sich Menschen im Hospiz und Palliative Care beschäftigen. Aber dieses Buch gibt auch wichtige Hilfestellungen für Menschen, die für ihr Alter und ihr Sterben selbst vorsorgen möchten.

Heinke Geiter als langjährige Seelsorgerin, Ehrenamtliche im Hospiz und Begleiterin von Trauergruppen hat diese Themen identifiziert und weist mit Hilfe von ausgewählten Beispielen auf bestimmte Themenkomplexe hin, die wir nicht übersehen sollten.
Zusätzlich widmet sie ein Kapitel der Trauer von Kindern.

Heinke Geiters Buch ist ein guter Wegweiser für den Umgang mit dem letzten Lebensabschnitt.

 

„Würde, Selbstbestimmung, Sorgekultur“ von Ulrich Lilie aus dem Hospiz- Verlag

Die Publikation bringt sich in den aktuellen gesellschaftlichen, politischen und parlamentarischen Diskurs um die so genannte Sterbehilfe ein. Sie greift Themen und Perspektiven auf, die sowohl in der parlamentarischen Debatte um den assistierten Suizid als auch im aktuellen (Medien)-Diskurs vernachlässigt oder gar nicht behandelt werden.

Das inhaltliche Spektrum umfasst Fragen nach dem ärztlichen Selbstverständnis, der Veränderung ethischer und gesellschaftlicher Normen und Werte, dem Umgang mit Krankheit, Leid und dem Wunsch zu sterben in einer zunehmend an individueller Autonomie orientierten Gesellschaft, den historischen Kontext der Euthanasiedebatte. Zudem wird der Blick gerichtet auf die Situation von Menschen mit demenzieller oder psychischer Erkrankung oder mit geistiger Behinderung, die Sterbebegleitung in der Altenpflege, Erfahrungen in der Telefonseelsorge und in der Kinder- und Jugendhospizarbeit. Der Band enthält einen Überblick über die internationale Rechtslage und einen Bericht über die Praxis der Sterbehilfe in den Niederlanden.

Autoren sind Heinrich Bedford – Strohm, Wolfgang Beer, Irmgard Bracht, Herta Däubler-Gmelin, Klaus Dörner, Edith Droste, Asmus Finzen, Astrid Giebel, Jürgen Goldmann, Dominik Kemmer, Manfred Koller, Ulrich Lilie, Gerbert van Loenen, Arne Manzeschke, Franz Müntefering, Frank Niggemeier, Christiane Ohl, Lukas Radbruch, Traugott Roser, Rosemarie Schettler, Carsten Till, Birgit Vahl, Katarina Weilert, Jürgen Wiebicke, Urban Wiesing, Theodor Windhorst, Michael Wunder.

Die Publikation ist in Kooperation zwischen Diakonie Deutschland, den Evangelischen Akademien in Deutschland (EAD) e.V und der Evangelischen Akademie Villigst entstanden.

 

Kategorie Alter:

„Richtig sprechen mit dementen Menschen“ von Friederike Leuthe aus dem Reinhardt- Verlag

Leichtfertig nebenbei Dahingesagtes kann Menschen mit Demenz oft verwirren und verletzen, weil sie nicht verstehen und nicht antworten können. Sensible sprachliche Kommunikation ist nötig, wenn man zu dementen Menschen einen guten Kontakt herstellen will. Guter Wille allein genügt nicht, die Pflegekompetenz muss sich auch in der Sprache zeigen.

Das Buch schildert, was Worte in Bewegung setzen und warum. Umfassend wird die Wirkung von Worten, Satzkonstruktionen und das Zusammenspiel von Sprache und nonverbaler Kommunikation erklärt. Pflegende lernen dabei, wie sie mit Demenzpatienten einfühlsam ins Gespräch kommen, wie sie leichter verstanden werden und damit den Pflegealltag für alle Beteiligten angenehmer und anregender gestalten können. Mit einem Glossar und zahlreichen Übungs- und Textvorschlägen.

 

Kategorie Lebenshilfe:

„Sorgekunst“ von Andreas Heller und Patrick Schuchter aus dem Hospiz- Verlag

In Gesellschaften des langen Lebens braucht es Mut, das Leben bis zuletzt anzunehmen. Die Lektüre dieses Büchleins erfordert Mut und soll Mut zurückgeben, um das alltägliche Leben im Jetzt vom Ende her zu betrachten.
Die antike Philosophie war der Überzeugung:
Dieser Mut ist notwendig, um das Denken klarer zu machen. Was sind die Möglichkeiten des Glücks? Wie lässt sich Vertrauen zu Mitmenschen aufbauen?

Dieses Denken entspricht der „Sorge“. Die Sorge hat zwei Seiten. Sorge beschwert. Der Tod, der Voraus-Blick auf die eigene mögliche Gebrechlichkeit und das Lebensende wecken diese Sorge. Die zweite Seite der Sorge ist aktiver. Sorgen heißt: Verantwortung übernehmen, sich kümmern, bedenken, gestalten, nicht ausweichen. Auf dem Spiel steht eine neue Sorgekunst.

Dieses Mutbüchlein steht in der langen Tradition der Lebenskunstliteratur. Es ermutigt zu einer Sorge um sich, mit Anderen und für Andere. Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer für ein wesentlicheres Leben in menschlichen Beziehungen, hier und heute. Es wird getragen von der Einsicht, dass nicht „Planung“ der angemessene Umgang mit den existenziellen Herausforderungen ist, sondern Sorgekunst.

 

Kategorie Kinder:

„Wie ist das mit der Trauer?“ von Roland Kachler aus dem Gabriel- Verlag

Wenn jemand stirbt, den du sehr lieb hast, bist du traurig. Am liebsten würdest du weinen oder dich verkriechen, vielleicht bist du auch wütend.
Den Kindern in den Geschichten geht es ganz ähnlich: Tim kann nicht glauben, dass sein Opa nie mehr mit ihm Fußball spielen wird, Luisa fühlt sich auf der Beerdigung ihrer Tante ganz seltsam, Benni weiß nicht, wie er es ohne seinen Vater aushalten soll, und Maxi fragt sich, ob sie ihren Bruder jemals wiedersehen wird.

- Mit Geschichten zu unterschiedlichen Trauersituationen.
- Mit Sacherklärungen und Antworten auf schwierige Fragen.
- Mit Vorschlägen, wie Kinder mit ihrer Trauer umgehen können.
- Mit einem Extrakapitel für die Eltern.

 

„Wie ist es im Himmel, gibt’s da Schokolade? Von Susann Imhoff

 

 

Erinnerungen sind wie Sterne in der Nacht,
sie funkeln hell in unseren Herzen.

(Unbekannt)

Das Leben ist voller Leid, Krankheit, Schmerz – und zu kurz ist es übrigens auch ...

Woody Allen

Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.

Albert Einstein